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Berufsfachschule Sozialpflege
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Bauer Andreas, OStR

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Berufsfachschule Sozialpflege

Die Berufsfachschule für Sozialpflege ist eine zweijährige Vollzeitschule, die mit der Abschlussprüfung zum/zur Staatlich geprüften SOZIALBETREUER/IN und Staatlich geprüften PFLEGEFACHHELFER/IN endet.

1. Der Beruf

Staatlich geprüfte Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer sind - nach zweijähriger Ausbildung - dazu befähigt, als qualifizierte Zweitkraft insbesondere in der Alten- und Behindertenhilfe, aber auch in der Familienhilfe mitzuarbeiten.

Sie unterstützen vor allem die Alten-, Familien- und Heilerziehungspfleger und übernehmen Teilaufgaben selbstständig.

Zur vollen selbstständigen Leistungserbringung sind sie nicht ausgebildet; dies wird erst durch die Weiterbildung möglich (siehe Ausbildung!).

Zu den wichtisten Aufgaben gehören:

  • die Grundpflege
  • die hauswirtschaftliche Versorgung sowie
  • die Beschäftigung

Die für die Sozialpflege ausgebildeten Kräfte zeichnet dabei aus, dass sie diese Aufgaben mit psychosozialer Kompetenz und Fachkenntnis ausführen.

2. Die Ausbildung

Aufnahmevoraussetzungen

  • Hauptschulabschluss
  • sechs Monate Probezeit

Ausbildungsverlauf

zum Staatlich geprüften Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer

Nach zwei Jahren Vollzeitunterricht an der Berufsfachschule wird die Abschlussprüfung zum Staatlich geprüften SOZIALBETREUER/IN UND PFLEGEFACHHELFER/IN abgelegt.
Dieser Berufsabschluss eröffnet die Möglichkeit andere Berufsfachschulen und Fachschulen zu besuchen und Berufe im Gesundheitswesen und Pflegebereich zu ergreifen

3. Die Ausbildung

Die Ausbildung umfaßt

* 1240 Stunden im allgemeinbildenden und fachtheoretischen Lernbereich und

* 1400 Stunden für den fachpraktischen Lernbereich in der Schule und in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe.

Es ist Ziel dieser "Breitbandausbildung", die Schülerinnen und Schüler noch nicht auf ein bestimmtes Tätigkeitsfeld festzulegen.

Die Träger der Einrichtungen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung, indem sie den Schülerinnen und Schülern vor Ort praktische Fertigkeiten vermitteln. Die Jugendlichkeit der Schüler ist dabei Herausforderung und Chance zugleich.

Je nach Neigung der Schüler ist eine Weiterbildung an den Fachschulen für Altenpflege, Familienpflege und Heilerziehungspflege möglich.

4. Unterrichtsfächer

5. Stundentafel

Pflichtfächer

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11

Allgemeinbildender Unterricht

0

0

Religionslehre

2

1

Deutsch und Kommunikation

3

2

Sozialkunde

2

2

Sport

1

2

gesamt

8

7

Fachtheoretischer und fachpraktischer Unterricht

0

0

Berufs- und Rechtskunde

1

1

Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung

4

3

Grundlagen der Pflege und Betreuung

6

5

Pflege und Betreuung

5

5

Hauswirtschaftliche Versorgung

4

3

gesamt

20

17

Sozialpflegerische Praxis

8*)

8*)

- davon in der Altenpflege

mind. 4**)

0
- davon in der Krankenpflege

mind. 4**)

0
- davon in weiteren Sozialpflegeri schen Tätigkeitsfeldern

mind. 4**)

0

* ) Zeitstunden, soweit in außerschulischen Einrichtungen durchgeführt.
**) Die Verteilung auf die beiden Jahrgangsstufen erfolgt in Verantwortung der Schule.

0

0

6. Finanzielles

An staatlichen Schulen fällt kein Schulgeld an. Schulbücher werden im Rahmen der Lehrmittelfreiheit leihweise zur Verfügung gestellt. Unterrichtsmaterial, Versicherungen, Kopien, Aufwendungen für Lehrfahrten usw. sind vom Schüler selbst zu tragen.

Fahrtkosten:
In der 10. Klasse besteht Kostenfreiheit des Schulweges. Ab der 11. Jahrgangsstufe werden die Kosten bis zur Familienbelastungsgrenze von 340,-€ zurückerstattet.

Förderung:
Für die gesamte Zeit der Ausbildung kann BAFÖG in Anspruch genommen werden. Die Höhe des Förderungsbeitrages richtet sich nach den persönlichen Verhältnissen und dem Einkommen der Eltern. Anträge werden an das zuständige Landratsamt bzw. an die Stadtverwaltung gestellt.

7. Weiterbildung

Bei einem Abschluss der Berufsfachschule mit einem Notendurchschnitt bis 3,0 und dem Nachweis von mindestens ausreichenden Englischkenntnissen wird der mittlere Schulabschluss zuerkannt.

Die Aufnahme in weiterführenede Fachschulen und Berufsfachschulen ist möglich, z.B. für folgende Berufe:

  • Krankenschwester/-pfleger
  • Familienpfleger/in
  • Altenpfleger/in u. Altenpflegehelfer/in
  • Masseur/in und med. Bademeister
  • Krankengymnast/in
  • Physiotherapeut/in

Ebenso ist der Besuch von FACH- und BERUFSOBERSCHULEN möglich, die zum Studium an Fachhochschulen und Universität führen

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